grieskochen #1

grieskochen #1 am 17. Jänner 2017 zum Thema

Jobeinstieg und Arbeitsmarkt für Jugendliche heute

Eine bunte Runde diskutiert dazu beim ersten „grieskochen“ in der Küche von heidenspass in der Dreihackengasse 1. Warum in einer Küche? Weil beim Essen bekanntlich die Leute zusammenkommen und es sich in entspannter Atmosphäre leichter über heikle Themen sprechen lässt.

Damit nicht genug: „grieskochen“ heißt nicht nur so, es wird auch gekocht: Kurz nach 17:00 stellen Heidi Hüller und fünf mit der heidenspass Küche vertraute Jugendliche das Menü vor. Zu Apfel-Sellerie-Suppe, einer Polentapizza mit Melanzani-Oliven-Bällchen, Salat und einer Topfencreme mit Kirschen als Dessert gruppieren sich die Gäste. Und schon wird eifrig geschnippselt, gehakt, püriert und gekocht.

Drei Dinge wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Runde an die Politik mitgeben:

  1. Nullachtfünfzehn-Lösungen funktionieren auf keiner Ebene!

Das gilt für Maßnahmen der Berufsorientierung, die als Klassenveranstaltungen in der achten bzw. elften Schulstufe völlig ins Leere gehen. Das gilt auch für Bewerbungstrainings, nach denen Beispiel-CVs und Musterbriefe an alle Unternehmen versandt werden, die in Frage kommen. Anstatt sich auf jedes Unternehmen individuell einzustellen und seine Stärken für den angestrebten Job in den Vordergrund zu stellen.

  1. Jobsuche und Arbeitsplatzbesetzung verlangen Offenheit und offene Räume!

Um einen Job erfolgreich ausüben zu können, muss man sich selbst kennen und einiges ausprobiert haben. Man braucht Vergleichsmöglichkeiten und genügend Raum zu wachsen. Wenn im Politiksprech von Arbeitsmarktflexibilisierung und Joboffensiven gesprochen wird, sollte man auch Möglichkeiten zur Identitätsfindung bei Jugendlichen sowie Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern mitbedenken. Bestehende Gesetze behindern einen solchen Lernprozess und soziale Einrichtungen fangen auf, was gesetzlich nicht erlaubt ist.

  1. Der moderne Arbeitsmarkt braucht Vernetzung, die auf allen Ebenen funktioniert!

Die Politik in Bund und Ländern sowie auf kommunaler Ebene, die Zivilgesellschaft mit großen und kleinen Initiativen, öffentliche Körperschaften und soziale Einrichtungen jeder Größe – die Chance liegt in der Vernetzung aller dieser Player. Gerade Initiativen, die verschiedene Meinungen an einen Tisch bringen, braucht es, um Neues auf den Weg zu bringen. Grieskochen Nr. 1 hat einen Beitrag dazu geliefert.

Die Gäste

  • Stadtrat Michael Ehmann
  • Maria Reiner, Managerie, Verein Annenviertel
  • Karoline Kohl, ZAM NOWA
  • Mario Nerad, Unternehmer Vibes Fitness
  • Wolfgang Khil, Druckerei Khil
  • Remko Berkhout, Stadtteilarbeit Gries
  • Gudrun Reimerth, FH JOANNEUM
  • Philipp Trummer, FH JOANNEUM
  • Annemarie Feichtenberger, GF AIS Jugendservice
  • Christina Prezely, AIS Wohnservice
  • Tali Tormoche, Unternehmer re.block
  • Mario Renn, manpower Graz
  • Bezirksratstv. Hardy Macher
  • Doris Kirschner (Büro Ehmann)
  • Christina Schenner

und die Köchinnen sowie Köche

  • Heidi Hüller
  • Patrick
  • Jeremias
  • Nadina
  • Keiko
  • Katharina

Kontakt & Standorte

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